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Wellingtonienzäpfla

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"Liebe, Lügen, Leberkäs"

Die Theatergruppe "Wellingtonienzäpfla" präsentierte dem Publikum in diesem Jahr den Dreiakter "Liebe, Lügen, Leberkäs" von Jürgen Schuster.

Die männliche Hauptrolle mit 158 Einsätzen wurde in diesem von Jahr überragend von Timo Köhler gespielt, der gleichzeitig auch zum ersten Mal als Regisseur der Wellingtonienzäpfla im Einsatz war und diese Doppelfunktion in perfekter Art und Weise ausführte! Er verkörperte den cholerischen Metzgermeister Jakob Säuling, der seine Würste und seinen Gesangsverein über alles liebt.

Seine Frau Anni Säuling wurde in diesem Jahr exzellent und überzeugend von Tanja Wüstner dargestellt. Sie spielte mit 137 Einsätzen die gute Seele des Hauses, obwohl sie manchmal zweifelt, ob sie sich nicht in einer "Partnervermittlung für hoffnungslose Fälle " befindet, statt in einer Metzgerei.

Das jüngste Mitglied unter den diesjährigen Darstellern durfte in diesem Jahr zum ersten Mal die weibliche Hauptrolle präsentieren. Virginia Haaf überzeugte das Publikum mit 157 Einsätzen und glänzte als Carolin Säuling in der Rolle der gut aussehenden, hilfsbereiten und freundlichen Tochter von Jakob und Anni, die echt ein paar "saftige Schnitzel" abgeben würde.

Thomas Hein brillierte als Metzgergeselle Fritz Hack. Er kam sehr locker daher und war nie um einen coolen Spruch verlegen. Außerdem liebt er bei Frauen die "zarte Brust und den saftigen Schinken". Thomas Hein hatte in diesem Jahr 134 Einsätze zu verzeichnen, die er sehr humorvoll dem Publikum herüberbrachte.

Gugger Michel: Der gewitzte und alles andere als blinde "Hallodri" wurde mit 105 Einsätzen erstklassig und überragend von Rudi Geist gespielt. Er versuchte mit seine magischen Kräften die "bösigen Schwingungen" zu beseitigen.

"Comebacker" Steffen Dannhäußer glänzte mit 90 Einsätzen einzigartig in der Rolle des Georg "Schorschi" Häberle. Er spielte einen schüchternen und unbeholfenen Postbeamten, der außer "ja scho" und sein "Kreusant" nicht viel über seine Lippen bringt. Rambazamba muss er noch üben.

Ute Sinn spielte in diesem Jahr mit 63 Einsätzen wieder in überragender und souveräner Manier den Charakter Fanny Weißmehl. Sie verkörperte die Tochter des Bäckers, ist total altmodisch eingestellt und geistig nicht auf höchstem Niveau. In Sachen Liebe verlässt sie sich voll auf Dr. Sommer und ihre alten Bravohefte.

Opa Blechle wurde von Bernd Sinn wieder einmal in seiner unnachahmlichen Art dem Publikum präsentiert. Er konnte mit 35 Einsätzen erstklassig und sehr originell einen geistig verwirrten Rentner darstellen, der nie weiß in welchem Saftladen er sich gerade befindet und nie das bekommt, was er will.

Die Regie wurde in diesem Jahr wie bereits erwähnt, erstmalig und herausragend von Timo Köhler durchgeführt. Souffliert wurde wunderbar von Elisabeth Schoch und Dominik Sinn. Für die hervorragende Maske und Frisuren der Darsteller sorgte Julia Zügel.

Nach dem Theaterstück bedankte sich Peter Wild im Namen des FV Wüstenrot ganz herzlich bei Inge Dietrich mit einem Präsent, die nach über 30-maligem Einsatz als Regisseurin der Wellingtonienzäpfla nun die Aufgabe in jüngere Hände gegeben hat und man dies als grandiose Leistung bezeichnen darf.
Ebenfalls ein Geschenk als Dankeschön erhielt Elisabeth Schoch, die in diesem Jahr zum letzen Mal als Souffleuse im Einsatz war. Auch sie blickt auf eine über 2 Jahrzehnte lange Karriere bei der Theatergruppe als aktive Darstellerin und Souffleuse zurück.

Die Theatergruppe möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Schreinerei Waldbüßer, der Metzgerei Kircher, der Wellingtonien-Apotheke, dem VfB Neuhütten, Martin Funk, Roland Haaf, Chris Beck und der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall für die großzügige Unterstützung bedanken.

Des Weiteren geht ein großer Dank an Jürgen Falk für das gemalte Wandtattoo, an Michael Huber für die Gestaltung des Flyers, an Andreas Wüstner und Thomas Ruß für den Film und die Fotos während der Aufführungen, an Helmar Paulus für den perfekten Ton in der Halle sowie an alle anderen Abteilungen des FV Wüstenrot für das Bereitstellen der Halle und an alle Verpflegungssponsoren der Welligtonienzäpfla.

 

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